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Gehalts-Check - Übersicht

Was verdient ein Einzelhandelskaufmann?

Bild Einzelhandelskaufmann Das Durchschnittsgehalt eines Einzelhandelskaufmann liegt bei 1500 €

Das Aufgabengebiet des Einzelhandelskaufmanns liegt im Bereich des Vertriebs von Waren an (meist private) Verbraucher. Er organisiert alle Abläufe rund um die Disposition, Präsentation und den Abverkauf von Konsumgütern. Während die Zahl der Einzelhandelskaufleute in kleineren Fachgeschäften wie Feinkostläden, Textilboutiquen oder Uhren- und Schmuckgeschäften stagniert oder sogar zurückgeht, werden Einzelhandelskaufleute von Supermarktketten, Discountern und großen Filialisten in der Mode- und der Elektrobranche gesucht. Das Tätigkeitsfeld des Einzelhandelskaufmanns gehört zum Berufsbild Wirtschaft und Verwaltung und darin zum Schwerpunkt Absatzwirtschaft und Kundenberatung.

Der Beruf des Einzehandelskaufmanns /-frau bietet nicht nur Kundenkontakt

Als Einzelhandeskaufmann oder Einzelhandelskauffrau hat man die Aufgabe, Kunden Produkte und Artikel aller Art zu verkaufen und die Kundschaft genaustens zu beraten. So arbeitet der Einzelhandelskaufmann in verschiedenen Geschäften aus den unterschiedlichsten Bereichen wie zum Beispiel dem Lebensmittelvertrieb, der Modebranche oder generell dem Verkauf von Waren in Supermärkten. Neben diesen bekannten Beispielen für Einsatzorte des Einzelhandeslkaufmannes gibt es zahlreiche weitere Bereiche. Hierbei können Fahrradvertriebe, Videotheken und zahlreiche weitere Geschäft, die Waren vertreiben Arbeitsort sein.

Hierbei ist es wichtig, die Ware genaustens zu kennen, sodass eine profesionelle Beratung stattfinden kann. Zudem muss eine Einzelhandeslkauffrau oder ein Einzelhandelskaufmann sehr offen sein und auf Kunden zugehen können, sodass er mit diesen in Kontakt treten kann.

Durschnittlicher Verdienst

Bild Einzelhandelskauffrau Einzelhandelskaufmänner/frauen können in den verschiedensten Branchen arbeiten

Der durchschnittliche Verdienst im Bereich des Einzelhandels liegt circa bei 1500 Euro monatlich brutto. Diese Summe variiert jedoch stark nach Einsatzgebiet und vor allem der Erfahrung. Je mehr Erfahrung man im Bereich des Einzelhandels hat, desto höhere Positionen können eingenommen werden. Zudem ist es auch ausschlaggebend in welchem Bereich gearbeitet wird. Der Einzelhandel im Bereich Supermarkt und Mode kann bei qualitativ guter Führung viel mehr Verdienst hervorbringen, als der einfache Vertrieb von Lebensmitteln.

Das Tätigkeitsprofil

Ein Einzelhandelskaufmann führt alle Tätigkeiten aus, die zum Vertrieb von Waren - insbesondere von Konsumgütern - an den Endkunden gehören. Neben der Sortimentsgestaltung und der (Nach-)Bestellung anzubietender Waren steht die Wareneingangskontrolle und die Lagerverwaltung sowie die Warenpräsentation im Fokus des Interesses. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt liegt auf der Information und der Beratung von Kunden und der Bearbeitung etwaiger Reklamationen und Sonderwünsche. Hinzu kommen Tätigkeiten wie Ladendekoration und -gestaltung. Außerdem sind betriebswirtschaftliche Aufgaben im Personal- und Rechnungswesen zu bewältigen. Einzelhandelskaufleute mit guten Abschlüssen finden Anstellungen in (meist kleineren) Fachgeschäften, vornehmlich aber bei Filialketten wie Supermärkten und Discountern sowie bei Elektro-, Mode-, Bau- und Garten-Fachmärkten. Im Zeitalter von Onlineshops und E-Commerce ergeben sich neue Tätigkeitsfelder für den Einzelhandelskaufmann, der seine Kenntnisse und Fähigkeiten bei Gestaltung und Betrieb von Webshops einbringt.

Die Bildungsvoraussetzungen

Um Einzelhandelskaufmann zu werden, brauchst Du grundsätzlich keinen qualifizierten Schulabschluss. Es reicht theoretisch aus, dass Du deine Schulpflicht absolviert hast. Erfahrungsgemäß besser sind die Bewerbungsaussichten mit einem mittleren Bildungsabschluss (Realschulabschluss, sogenannte "Mittlere Reife"). Besonders gesucht sind Abiturienten, zumal für diese die regelmäßig drei Jahre betragende Ausbildungszeit auf zwei Jahre verkürzt werden kann. In den letzten Jahren hat ein zunehmender "Verdrängungswettbewerb" stattgefunden, der dazu geführt hat, dass Abiturienten und Realschüler oft Bewerbern mit Hauptschulabschluss vorgezogen wurden. Seit einiger Zeit ist allerdings festzustellen, dass Bewerber mit gutem Hauptschulabschluss wieder eine Chance haben. Da Du als Einzelhandelskaufmann in direktem Kundenkontakt stehst, sind Kontaktfreudigkeit und ein angenehmes Erscheinungsbild ebenso wichtig wie gepflegte Umgangsformen. Die mündliche Kommunikationsfähigkeit und das sichere Auftreten der künftigen Auszubildenden werden häufig bereits im Rahmen des Auswahlverfahrens - oft im Rahmen kleiner Rollenspiele - getestet. Auch die späteren Aufstiegschancen werden entscheidend von den genannten Eigenschaften mitbestimmt.

Der Ablauf der Ausbildung

Die Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann findet im Rahmen eines in der Regel dreijährigen Ausbildungsverhältnisses statt, das im Wege der dualen Berufsausbildung teilweise im Ausbildungsbetrieb und teilweise - manchmal in Form von Blockunterricht - in der Berufsschule zu absolvieren ist. Für Abiturienten und für andere Bewerber mit einem guten Schulabschluss kann die Dauer der Ausbildung auf zwei Jahre verkürzt werden. Einen entsprechenden Antrag stellt der Ausbildungsbetrieb bei der Industrie- und Handelskammer, die für das Ausbildungsverhältnis zuständig ist. In der Ausbildung liegt der Schwerpunkt auf den Tätigkeitsfeldern "Sortimentsgestaltung", "Warenbestellung/Disposition", "Lagerwesen", "Warenpräsentation", "Kundenkontakt", "Geldverkehr" sowie "Personal- und Rechnungswesen". Zunehmend wird in der Ausbildung auch der Umgang mit IT-gestützten Warenverkehrs-, Lager- und Kassensystemen gelehrt. Prüfungsgegenstand ist vornehmlich der Wissensstoff aus den Bereichen Warenannahme und -kontrolle, Verkaufsvorbereitung, Warenpräsentation sowie das Führen von Verkaufsgesprächen und die Bearbeitung von Reklamationen.

Berufliche Entwicklungsperspektiven

Bild Supermarkt Vor allem bei großen Supermarktketten sind die Aufstiegsmöglichkeiten hoch

Die Chance, nach erfolgreicher Prüfung in ein reguläres, unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen zu werden, ist bei den großen Handelsketten am größten. Schlechtere Aussichten existieren, wenn es sich beim Ausbildungsbetrieb um ein kleineres Fachgeschäft handelt. Bei großen Filialisten gibt es auch die besten Möglichkeiten für einen unternehmensinternen Aufstieg. Ein zuverlässiger Einzelhandelskaufmann wird vielfach schon nach relativ kurzer Zeit als Tagesvertretung des Filialleiters eingesetzt. Ist auch dieser Einsatz erfolgreich, besteht eine gute Perspektive für einen Aufstieg zum Abteilungs- und ggf. zum (meist zunächst stellvertretenden) Filialleiter. Alle großen Handelsketten verfügen über eigene Filialführungs-Nachwuchsprogramme, mit denen erfolgreiche Einzelhandelskaufleute gezielt gefördert werden. Im Rahmen solcher Nachwuchsprogramme ist ein Aufstieg zum Filialleiter innerhalb von fünf Jahren durchaus realistisch. Bewährte Filialleiter steigen nicht selten zum Bereichs- bzw. Regionalleiter mit Verantwortung für mehrere Filialen auf. Auch ein Wechsel in die Unternehmenszentrale - etwa als Zentraleinkäufer oder in eine Managementposition - kommt oft vor. Weiterbildungen zum Handelsfachwirt oder zum Handelsassistenten fördern einen weiteren Aufstieg. Karrierefördernd ist auch ein Abschluss als Handelsfachwirt (IHK).

 

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