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Gehalts-Check - Übersicht

Was verdient ein Augenarzt?

Grafik Augenarzt Als Augenarzt behandelst du Menschen mit Sehschwäche.

Ausbildung

"Facharzt/-ärztin für Augenheilkunde" ist die offizielle Berufsbezeichnung für einen Augenarzt/eine Augenärztin. Die Ausbildung zum Arzt erfolgt an einer Universität über das Medizinstudium und dauert in der Regel sechs Jahre. Danach schließt sich eine Weiterbildung zum Facharzt/-ärztin für Augenheilkunde an. Diese wird durch die Landesärztekammer geregelt. Die Weiterbildung dauert normalerweise fünf Jahre.

Als Augenarzt arbeitest Du in einer Klinik oder Du lässt Dich nieder und eröffnest eine ambulante Praxis. Dort behandelst Du nicht nur Patienten mit Sehschwächen und Augenerkrankungen: Du kannst Dich auch auf ambulante Operationen spezialisieren, die Menschen, die kurz- oder weitsichtig sind, ihre volle Sehkraft zurückgeben. Nach einer solchen Operation brauchen die Patienten keine Brille mehr. Um Augenarzt zu werden, musst Du ein Studium der Medizin absolvieren. Danach lässt Du Dich zum Facharzt für Augenheilkunde ausbilden. Wenn Du Dich für eine Promotion entscheidest, stehen Dir in Deiner Karriere weitere Wege offen.

Berufsbild

Fachärzte/Fachärztinnen für Augenheilkunde sind überwiegend in Universitätsaugenkliniken, Augenarztpraxen und Krankenhausabteilungen tätig. Ihr Aufgabenfeld umfasst die Erkennung und Behandlung von Erkrankungen des Auges und seiner Adnexe. Auch die Prävention und Rehabilitation von Erkrankungen des Sehorgans fällt in das Aufgabengebiet der Fachärzte/Fachärztinnen für Augenheilkunde. Sie beraten ihre Patienten umfassend. Bei Verschlechterung der Sehstärke verschreiben sie Sehhilfen und andere Mittel zur Behandlung von Sehstörungen. Auch Medikamente kommen zum Einsatz.

Fachärzte/-ärztinnen für Augenheilkunde sind zuständig für Operationen bei Verletzungen des Auges wie Netzhautablösungen und bei Grünem oder Grauem Star. Zu ihren Aufgabengebieten gehören außerdem Hornhauttransplantationen. Im Anschluss an die Behandlung überwachen sie den Heilungsverlauf und beraten die Patienten zum Thema Nachsorge.

Darüber hinaus schreiben sie Krankenberichte und Gutachten und sind für die Abrechnung der Leistungen verantwortlich.

Wovon hängt das Gehalt ab?

Die Höhe des Gehalts ist abhängig vom Arbeitsumfeld, vom Arbeitsumfang innerhalb eines Unternehmens oder einer Einrichtung und von Art, Umfang und Qualität der Behandlung und beträgt zwischen 3800,- Euro und 6000,- Euro. Auch der Kundenkreis und die eingebrachte Erfahrung spielen hierbei eine große Rolle.

Abitur als Voraussetzung für ein Medizinstudium

Bild Augenoptik Für ein Studium der Medizin benötigt man ein sehr gutes Abitur.

Für das Studium der Medizin brauchst Du ein sehr gutes Abitur. Die Vergabe der Studienplätze wird von der Zentralen Vergabestelle "Hochschulstart" gesteuert. Dies bedeutet, dass Du Dich nicht an einer Universität Deiner Wahl bewerben kannst. Wenn Du zur Auswahl gehörst, wird Dir ein freier Studienplatz zugewiesen. Du kannst einen Wunsch angeben und hast nach der Zusage die Möglichkeit, den Studienplatz zu tauschen.

Die Vergabe der Studienplätze für Medizin erfolgt nach der Durchschnittsnote des Abiturs und nach der Wartezeit. Die so genannten Wartesemester erwirbst Du, wenn Du Dich nach dem Bestehen der Allgemeinen Hochschulreife nicht gleich für die Aufnahme eines Studienplatzes entscheidest oder wenn Du nicht gleich einen bekommst. Jedes halbe Jahr zählt als ein Wartesemester.

Für das Studium der Medizin benötigst Du ein sehr gutes Abitur. Der Numerus Clausus liegt im Durchschnitt zwischen 1,0 und 1,2. Er kann in den Bundesländern variieren. Es gibt Studenten, die mit einer 1,6 zugelassen werden. Da der Numerus Clausus grundsätzlich ein Bild vergangener Jahre abgibt, kann für den Zeitpunkt Deiner Bewerbung keine verlässliche Vorhersage getroffen werden. Grundsätzlich wirst Du jedoch ab einem Notendurchschnitt von 1,5 auf die Wartesemester vertrauen müssen.

Das Studium der Medizin erfolgreich absolvieren

Das Studium der Medizin ist lang und anspruchsvoll. Du studierst sechs Jahre und drei Monate, bis Du Dich für die Ärztliche Prüfung anmelden kannst. In den ersten vier Semestern absolvierst Du den vorklinischen Teil. Dieser schließt mit einer Prüfung ab, die auch als Physikum bezeichnet wird. Im klinischen Teil, der sechs Semester in Anspruch nimmt, durchläufst Du die verschiedenen Fachrichtungen. Theorie und Praxis wechseln sich ab. Zusätzlich musst Du ein viermonatiges Praktikum in einer Klinik nachweisen, das als Famulatur bezeichnet wird.

Hast Du den klinischen Teil Deines Medizinstudiums abgeschlossen, beendest Du Dein Studium mit einem einjährigen Praktikum. Danach absolvierst Du die Ärztliche Prüfung und erhältst die Approbation, die Dich berechtigt, als Arzt tätig zu werden.

Die Qualifizierung zum Augenarzt

Bild Linse Augenärzte arbeiten mit hochmodernen Geräten.

An das Medizinstudium schließt sich die Facharztausbildung an. Sie umfasst einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren. Wenn Du Augenarzt werden möchtest, absolvierst Du diese Ausbildung in der Augenheilkunde. Nach der erfolgreichen Ernennung zum Facharzt kannst Du promovieren. Dazu musst Du ein Thema aus der Augenheilkunde bearbeiten, mit dem sich bislang noch niemand beschäftigt hat. Nach dem Abschluss der Promotion in der Augenheilkunde führst Du den Titel Dr. med. und die Berufsbezeichnung Facharzt für Augenheilkunde.

Berufliche Tätigkeit als Augenarzt

Als Augenarzt kannst Du in einer Klinik für Augenheilkunde arbeiten. Dort beginnst Du als Assistenzarzt. Deine Karriere kann über die Ernennung zum Stationsarzt und zum Oberarzt bis zum Chefarzt führen. Als Chefarzt leitest Du eine Augenklinik oder die klinische Abteilung für Augenheilkunde in einem großen Krankenhauskomplex. Bist Du an einer Universitätsklinik tätig, arbeitest Du im Laufe Deiner Karriere an Deiner Habilitation. Dabei handelt es sich um eine zweite wissenschaftliche Arbeit. Auf diese Arbeit kann die Ernennung zum Professor erfolgen.

Alternativ kannst Du als niedergelassener Augenarzt arbeiten. Du benötigst die Genehmigung der Behörden zur Eröffnung einer Praxis an einem Ort Deiner Wahl. Du kannst auch eine Praxis von einem Kollegen übernehmen, der in den Ruhestand geht oder sich beruflich anders orientieren möchte. Als niedergelassener Augenarzt arbeitest Du auf freiberuflicher Basis. Du betreust Patienten in Deiner Praxis und Du kannst Dich so weiterqualifizieren, dass Du ambulante Operationen durchführen darfst. Da es in Deutschland zu wenig niedergelassene Augenärzte gibt, handelt es sich um ein Berufsbild mit einer sehr guten Perspektive.


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