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WG-Ratgeber: Tipps für ein harmonisches Miteinander in der WG

Zoff vermeiden

Wohngemeinschaft In einer WG können die unterschiedlichsten Charaktere aufeinandertreffen

Du bist in eine neue Stadt gezogen oder hast gerade das Elternhaus verlassen; nach dem Einzug in die neue WG musst du dich nun erst einmal mit dir völlig unbekannten Menschen auseinandersetzen – hierbei treffen oftmals die unterschiedlichsten Vorstellungen sowie Lebenseinstellungen aufeinander. Um von Beginn des Wohnverhältnisses an klare Verhältnisse zu schaffen und auf diese Art und Weise Streitigkeiten bestmöglich zu umschiffen ist es ratsam, Themen wie Sauberkeit und WG-Kasse abzusprechen und eine Einigung zu erzielen, auf die das weitere WG-Leben aufbauen kann. Dank Putzplan können so z. B. lange Diskussionen vermieden werden – wer auf dem Plan steht und für Küche, Bad oder Flur eingeteilt ist, hat den Putzeimer in die Hand zu nehmen und den jeweiligen Gemeinschaftsraum ordentlich zu putzen. Verpflichtungen werden gerecht aufgeteilt und jeder trägt seinen Beitrag bei.

Gegenseitige Rücksichtnahme

Mit anderen Menschen zusammenzuleben bedeutet, Rücksicht auf die Bedürfnisse der Anderen zu nehmen. Ein wichtiger Punkt hierbei ist z. B. Musik hören – eine 24-stündige Dauerbeschallung bedeutet für den Einen viel Spaß, für den WGler nebenan jedoch, der sich evtl. auf seine Prüfung vorbereiten will, bedeutet diese Geräuschkulisse Stress sowie wachsende Aggressionen. Gegebenenfalls solltet ihr euch auf feste Ruhezeiten einigen. Auch wenn ihr Partys etc. plant – sprecht solche Vorhaben mit euren Mitbewohnern ab!

Ein WG-Putzplan schafft Ordnung in der Wohngemeinschaft

WG-Putzplan Der ideale WG-Putzplan! Einfach klicken um zu vergrößern

In einer WG treffen die unterschiedlichsten Charakter aufeinander. Deshalb kann es in Sachen Sauberkeit und Ordnung oft zu Uneinigkeiten kommen. Um das zu vermeiden kann ein WG-Putzplan helfen. So hat man schwarz auf weiß, wer für welche Tage beauftragt ist die WG sauber zu halten. Das hilft nicht nur sich besser zu organisieren,  sondern auch ein besseres Klima in der WG zu schaffen. Wichtig beim Erstellen des WG-Putzplans ist es den Plan gemeinsam zu erstellen und Rücksicht auf andere Putzgewohnheiten zu nehmen. Alle Details zum Putzplan sollten im Vorhinein geklärt werden, damit alles reibungslos ablaufen kann. Einen Putzplan für eine 2er-WG findest du hier

Gemeinsames Kochen bringt alle an einen Tisch

Oft hat man durch einen stressigen Alltag kaum Zeit für seine WG-Bewohner. Beim Kochen kann man eine schöne Zeit mit seinen WG-Bewohnern verbringen und viel Spaß haben. Am besten sollte man einen Zeitpunkt festmachen an dem alle Zeit haben und sich dann eine leckere Rezeptidee ausdenken. Der Vorteil vom gemeinsamen Kochen ist, dass man die Bindung zu seinen WG-Bewohnern stärken kann und sich über alles austauschen kann, was einen grad beschäftigt. Gemeinsam Kochen macht Spaß und ihr könnt eurer Kreativität freien Lauf lassen, denn es muss kein 5 Sterne Menü sein. Guten Appetit!

Das Badezimmer – Absprachen treffen!

Bild Badezimmer Das Thema Badezimmer bietet eine Menge Konfliktpotential. Hier heißt es Absprechen um schlechte Laune zu vermeiden

Insbesondere in einer größeren WG mit mehreren Mitbewohnern bietet das Thema Badezimmer eine Menge Konfliktpotenzial. Um schlechter Laune aufgrund eines besetzten Bades am Morgen aus dem Weg zu gehen, ist es elementar, Absprachen zu treffen – wer hat z. B. wann Uni etc.? Besprecht eure Tagesabläufe, umso z. B. die Duschzeiten festzulegen. Außerdem sollte man nach dem Nutzen des Badezimmers alles ordentlich hinterlassen damit es zu keinen unnötigen Diskussionen kommt.

Kommunikation ist das A und O

Für ein harmonisches Zusammenleben hilft nur eines: stetige Kommunikation. Stößt dir etwas böse auf, du ärgerst dich über das Verhalten deiner Mitbewohner, dann sprich es direkt an. Persönliche und ehrliche Aussprachen sollten regelmäßig stattfinden. Nichts ist schlimmer und schädlicher für das WG-Klima, als Probleme totzuschweigen und zu ignorieren. Von Kommunikation via Post-it ist dagegen abzuraten, Tausende Klebezettel wecken eher Aggressionen, als Einsicht und Verständnis. Geht offen auf eure WG-Bewohner zu, so könnt Ihr jedes Problem aus der Welt schaffen

TIPPS zum Schluss:

  • Mitbewohner nicht nach der Optik casten.
  • Einen Hauptmieter bestimmen.
  • Ausgeliehenes sobald wie möglich zurückgeben.
  • Reden, reden, reden (face-to-face)!
  • Rollenmuster = No Go!
  • …No-Go-Sätze: „Wir sollten mal…“ Besser: Direkte Ansprache!
  • Small-Talk ab und an sollte auch mit dem unsympathischsten Mitbewohner drin sein.
  • Feten ankündigen.
  • Putzplan einführen und einhalten!
  • Rücksichtnahme auf Klausurphasen etc.
  • Raucherfrage klären – wo darf geraucht werden usw.
  • Langzeit-Besucher – im Vorfeld mit den Mitbewohnern besprechen.
  • Dem Mitbewohner keine Lebensmittel klauen – sich einen Pudding zu leihen ist mal ok, sollte aber nicht die Regel darstellen.

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