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Gehalts-Check - Übersicht

Was verdient ein Sänger?

Grafik Sänger Der Weg zum erfolgreichen Sänger ist nicht einfach.

Der Beruf des Sängers

Bei vielen von uns Fernsehkonsumenten ist Sänger gleichbedeutend mit Casting Show, Glück, Fans und viel Geld. Dass das nicht immer so einfach ist, sieht man am eigentlichen Berufsbild. Wer zum Beispiel in einem Chor mitsingen möchte, muss meistens ein Studium der Musik absolviert haben, um überhaupt vorsingen zu dürfen. Als Chorsänger/in singt man dann in Schauspielhäusern, auf Opernbühnen, für den Rundfunk oder das Fernsehen oder bei Musicalaufführungen.

Aus der Tätigkeit im Chor entsteht dann oft der Sologesang. Natürlich ist es auch möglich sofort den Weg des Einzelkünstlers einzuschlagen. Auch Solosänger/innen singen an oben genannten Bühnen und Häusern. Aus diesen Werdegängen kann vielleicht einmal eine große Künstlerkarriere entstehen, dabei ist aber Können und Geduld gefragt. Auch der Stress des erfolgreichen Sängers/ der Sängerin sollte nicht außer Acht gelassen werden, denn ohne Fleiß gibt es auch in diesem Beruf keinen Preis.

Auch für den Beruf der Liedermacherin/ des Liedermachers ist das Musikstudium von Vorteil. Die Anstellung erfolgt meist freiberuflich für einzelne Konzerte oder Festivals.

Verdienst eines Sängers

Das Gehalt kann nicht genau angegeben werden. Das Einkommen hängt in erster Linie von der Bekanntheit des Künstlers ab. Ebenso hat auch die konkrete Ausbildung einen Einfluss auf das Gehalt.

Sänger oder Sängerin werden

Eine schöne Stimme zu besitzen ist der Wunsch vieler junger Menschen. Den Idolen aus Rock und Pop zu folgen und ebenfalls berühmt und reich zu werden, ein verständliches Ziel. Eine Ausbildung zum Sänger oder zur Sängerin solltest Du Dir genau überlegen und vielleicht auch den einen anderen Rat von Freunden, Bekannten oder Spezialisten einholen. Denn die Chance, auf der Karriereleiter so hoch zu klettern wie Deine Idole, ist leider verhältnismäßig gering.

Voraussetzungen für die Ausbildung sowie Ausbildungsinhalte

Bild Sängerin Eine klassische Gesangsausbildung ist für Sänger Voraussetzung.

Zuerst solltest Du wissen, dass zu einer Karriere als Sänger oder Sängerin eine solide und fundierte klassische Gesangsausbildung notwendig ist. Diese erhältst Du an einer der vielen Hochschulen für Musik. Das Abitur ist für Deinen Werdegang nicht unbedingt erforderlich, bist Du fachlich geeignet, darfst Du das Studium auch mit einem Realschulabschluss beginnen. Die Hochschulen führen dazu regelmäßig Aufnahmeprüfungen durch. Neben theoretischen Fragen musst Du dort zwischen einem bis drei Kunst- oder Volkslieder vortragen. Finden die Professoren, dass Deine Stimme für das Studium geeignet ist, darfst Du dieses beginnen. Ein Gesangsstudium gliedert sich in das Bachelor- und Masterstudium. Neben Sprechausbildung, Bewegungstraining sowie schauspielerischer Grundausbildung eignest Du Dir im Grundstudium das Basiswissen unterschiedlicher Gesangstechniken an. Im Studienverlauf kommen Musiktheorie und -Geschichte, Operngeschichte, Musikgenre und Musikvermittlung sowie immer wieder auch Zwischenprüfungen dazu. Für Deinen späteren Beruf ist es von Vorteil, wenn Du privaten Klavierunterricht nimmst. So kannst Du Dich beim Lernen der Partituren oder Lieder selbst unterstützen. Einen wichtigen Anteil am Gesangsstudium nehmen übrigens kleine Aufführungen an der Hochschule oder an anderen Einrichtungen ein. So lernst Du frühzeitig, mit Lampenfieber umzugehen. Für den praktischen Gesangsunterricht bietet es sich an, außerhalb der Hochschule einen geeigneten Gesangslehrer zu finden oder später auch an Master- oder Sommerkursen teilzunehmen. Der prozentuale Anteil am Gesangsunterricht an Hochschulen ist relativ gering, der Übungsanteil sollte dagegen möglichst hoch sein. Für das Grund- und Aufbaustudium solltest Du ungefähr sechs Jahre einplanen.

Nach der Ausbildung

Wer seinen Abschluss als Sänger oder Sängerin in der Tasche hat, muss sich entscheiden, ob er oder sie einen solistischen Weg anstrebt oder lieber in einem Profichor singen möchte. Für Deinen Wunsch, es als Solist im Rock oder Pop bis ganz nach oben zu schaffen, wirst Du natürlich Solist werden. Dafür ist es erforderlich, dass Du als Freiberufler arbeitest. Erste kleinere Aufträge bis hin zu großen Konzerten in ausverkauften Hallen organisierst Du Dir selbst oder beauftragst später eine Agentur. Möchtest Du gern im klassischen Bereich arbeiten, kannst Du ebenfalls als Solist oder Solistin anfangen. Vom kleinen Konzert in eine Kirche bis zur großen Opernaufführung organisierst Du Deine Aufträge ebenfalls selbst oder später über eine Agentur. Profi- oder Rundfunkchöre suchen immer wieder nach geeigneten Stimmen aller Stimmgattungen. Allerdings ist die Konkurrenz sehr groß - wer es einmal in einen der Berufschöre geschafft hat, darf sich anschließend über einen dauerhaften Arbeitsplatz bis zur Rente freuen.

Berufsbilder mit ähnlichem Inhalt

Bild Musikgruppe Man kann sich auch zum Spezialisten für Jazz weiterbilden.

Viele Sänger machen sich später als Gesangspädagogen selbstständig. Ob zu Hause oder in einer privaten oder staatlichen Musikschule - Gesangspädagogen sind heute wieder gefragt. Ist der eigene Weg als Sänger oder Sängerin also eher beschwerlich, bieten sich hier gute Karrieremöglichkeiten. Besonders begehrt sind bei vielen praktizierenden Sängern die in Deutschland raren Stellen als Professor für Musik oder Professorin für Musik. Dabei kann es am Anfang auch nur eine Viertel- oder halbe Stelle sein. Für diesen Traumberuf müssen die angehenden Professoren allerdings eine überdurchschnittliche fachliche und praktische Erfahrung vorweisen. Eine weitere Möglichkeit ist, sich in einer eher seltenen Gesangsrichtung zum Spezialisten zu entwickeln. Dazu gehören beispielsweise Jazz, Grunge, Westernmusik oder Chancons.

 

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