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Was verdient ein Astronaut?

Grafik Astronaut Wer Astronaut werden möchte, muss einige Voraussetzungen erfüllen.

Viele Menschen haben in ihren Kindertagen davon geträumt, als Astronaut Karriere zu machen. Doch scheint dieses Berufsziel für einen genauso großen Anteil von Personen nahezu unerreichbar. Das Berufsbild Astronaut ist zwar äußerst schwierig zu erreichen, aber unmöglich ist es nicht! Wünschst du dir eine Zukunft im All oder auch am Boden, aber mit Fokus auf das unendliche Universum? Dann ist der Beruf des Astronauten deine beste Zukunftsperspektive.

Als Astronaut kommt man in ungeahnte Höhen - aber nicht beim Gehalt. Das Jahresgehalt für einen Astronauten der europäischen Raumfahrbehörde ESA beginnt bei ca. 55.000 € netto in der Ausbildungsphase. Nach erfolgreichem Abschluss folgt der erste Gehaltssprung. Ein zweiter, auf ca. 90.000 €, nach dem ersten Raumflug. Ein Kommandant kann mit 110.000 € im Jahr rechnen. Ähnlich verdienen auch die amerikanischen Kollegen von der NASA. In einer Stellenanzeige aus dem Jahr 2011 wurde eine Gehaltsspanne von 64.724 $ - 141.715 $ pro Jahr angegeben.

Wie wird man Astronaut?

Für Astronauten gibt es nur wenige Arbeitsplätze. Diese werden öffentlich ausgeschrieben. Voraussetzung für die Bewerbung bei der ESA ist eine Flugtauglichkeitsbescheinigung. Die NASA setzt eine Körpergröße zwischen 157 und 190 cm und einen Blutdruckwert von unter 140/90 voraus. Körperliche Fitness ist erforderlich, Leistungssportler müssen die Bewerber aber nicht sein. Wissenschaftler schon eher. Idealerweise hat der Bewerber ein Studium der Natur- oder Ingenieurswissenschaften absolviert. Fließendes Englisch ist selbstverständlich, Russischkenntnisse von Vorteil. Beim Auswahlverfahren sind räumliches Vorstellungsvermögen, eine stabile psychische Verfassung, sowie gute Team- und Kommunikationsfähigkeiten die Bewertungskriterien.

Bild Astronaut Die Arbeit an der Raumstation erfordert eine außerordentliche körperliche Fitness.

Bei rund 25 000 Bewerbern pro Bewerbungsphase (welche nur in unregelmäßigen Abständen und bei Bedarf erfolgt) sowie einer Schlussauswahl von unter 20 Personen von Bewerbern aus ganz Europa brauchst du neben einer ordentlichen Portion Glück die Geduld, stundenlange Auswahltests über dich ergehen zu lassen. Bewerber kommen meist aus dem Bereich der Luftfahrt, in dem sie schon einige Flugstunden absolviert haben. Weitere Voraussetzungen sind unter anderem das Alter, welches 37 Jahre nicht überschreiten darf, und das Bestehen von zahlreichen psychologischen und auch medizinischen Tests. Die Gesundheit muss nicht nur vom zukünftigen Astronauten, sondern auch von seinen Vorfahren nachgewiesen werden. Außerdem muss ein Bachelor-Abschluss sowie eine mindestens dreijährige Berufserfahrung oder die Absolvierung von 1000 Flugstunden nachgewiesen werden. Als Berufserfahrung wird auch ein Masterstudiengang anerkannt.

Welche Aufgaben hat ein Astronaut?

Einen Großteil des Berufslebens verbringen die Astronauten in Trainingseinrichtungen, wo sie auf die Aufgaben im Weltall vorbereitet werden. Bei Einsätzen auf der Raumstation führen sie Reparatur- und Wartungsaufgaben an den Einrichtungen durch. Daneben sind sie als Wissenschaftler in den Laboren auf der Raumstation tätig.

Entgegen der geläufigen Vorstellungen arbeiten Astronauten nicht nur im All und fliegen in Raketen umher. In der Tat liegt ihr Arbeitsschwerpunkt meist am Boden - und zwar im Europäischen Astronautenzentrum in Köln (kurz EAC für "European Astronaut Center"). Hier werden zukünftige Raumfahrer nicht nur auf ihre Flüge ins All vorbereitet, sondern sie erlernen auch theoretische Grundlagen und werden Zeuge von Demonstrationen verschiedener Raumfahrzeuge. Sie erwerben also ein breites Theoriewissen, bevor sie - beispielsweise durch intensives Fitnesstraining und Testflüge - auf ihre eventuelle Zeit im All vorbereitet werden.

Die Ausbildung zum Astronauten

Bild Space Shuttle Bevor es in das All geht, steht eine schwierige Ausbildung an.

Wer sich zum Astronauten ausbilden lässt und es in das auf wenige Plätze limitierte Programm geschafft hat, muss mit drei Jahren Ausbildungszeit rechnen. Die Grundinhalte bestehen aus theoretischem Wissen rund um die Basisinformationen der Raumfahrt, Triebwerkstechnik und der verschiedenen Startsituationen eines Space Shuttles. Auch ein ausgeprägtes körperliches Training und Belastbarkeitstests sind Teil der anspruchsvollen Ausbildung. Wer sie erfolgreich beendet, trägt zunächst den Titel "Astronaut", bevor eine weitere Spezifikation erfolgt. Während dieser erweitern die jungen Astronauten ihr Wissen aus der Ausbildung und feilen weiter an ihren körperlichen Fähigkeiten, um für den letzten Part, das "Mission Training", ausgewählt zu werden. Hierfür wird nur eine Handvoll der allerbesten Absolventen auserkoren. Das Training in einer Zentrifuge bereitet konkret auf den Flug in den Weltraum vor. Wenn du es schlussendlich geschafft hast und ein Flug mit dem Space Shuttle auf dich wartet, triffst du auf eine weitere, höchst anspruchsvolle Aufgabe. Neben der maximalen körperlichen Leistungsfähigkeit, einer hervorragenden gesundheitlichen Verfassung und der größtmöglichen Konzentration wird Teamfähigkeit und die Bereitschaft zu aufwändigen Experimenten vom Astronauten verlangt. Auch Reparaturarbeiten am "Hubble Teleskop" zählen zu den Aufgaben eines Astronauten.

Perspektiven und alternative Berufe

Die stark begrenzte Anzahl von Plätzen für zukünftige Astronauten lässt die Frage nach gleichwertigen Perspektiven aufkommen. Wer sich in der Luftfahrt zu Hause fühlt, für den ist eventuell der Beruf des Piloten interessant; viele Bewerber für den Job des Astronauten kommen ohnehin aus dieser Branche und kehren oftmals in diese zurück. Es gibt allerdings auch spezifische Studiengänge mit Schwerpunkt Luft- und Raumfahrttechnik, um einen dem Astronauten möglichst ähnlichen Beruf erlernen zu können.

 

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